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Johann Peter Eckermann - Gedichte


Seinen ersten Band Gedichte veröffentlichte Eckermann im Frühjahr 1821 im Selbstverlag. Ein weiterer Band erschien 1838 im Brockhaus-Verlag Leipzig. Eckermanns lyrisches Werk galt stets als literarisch unbedeutend und ist seither in seiner Gesamtheit nicht mehr verlegt worden.

Die nachfolgende Auswahl wirft ein Licht auf Eckermanns Charakter sowie auf seine Lebenseinstellung, die u. a. geprägt war von dichterischem Ehrgeiz, Religiosität und Streben nach Erkenntnis, aber auch von Unzufriedenheit und Unerfülltheit. So entsprangen im Laufe des Jahres 1828 zahlreiche der unten unter der Überschrift "Liebesgedichte" aufgeführten Gedichte einem Gefühl tiefer Zuneigung zu der jungen Schauspielerin Auguste Kladzig (1810-1875), zu der Eckermann sich vom Sommer 1828 bis zum Herbst 1831 heftig hingezogen fühlte, zu der er jedoch eine bestimmte Distanz nie unterschritt.


Johann Peter Eckermann
sehr fein modelliertes
Porzellanmedaillon
aus dem Jahre 2007
(Abb. verkleinert).
Bezugsnachweis
hier
Johann Peter Eckermann, Porzellanmedaillon 2007

Den Gedichten, denen selten eine beschwingte Leichtigkeit, oft aber eine melancholische Schwere innewohnt, ist eine treuherzige Offenheit, Ehrlichkeit und Lebensklugheit eigen. Sie zeigen überdies fast alle Eckermanns mühsames Ringen um die sprachliche und formale Bewältigung eines lyrischen oder epischen Motivs. Meist hölzern und gestelzt im Stil, mit unglücklich gewählten Metaphern durchsetzt, offenbaren sie nicht selten sogar erhebliche handwerkliche Unzulänglichkeiten, die dem Leser ein hohes Maß an Großmut abverlangen.

Viele der auf dieser Seite zu Eckermanns Geburtstag am 21. September 2002 veröffentlichten Gedichte sind seit ihrem Erstdruck im Jahre 1838 nicht mehr erschienen und ausschließlich auf dieser Internet-Seite, also weder im Buchhandel noch im Internet erhältlich (am 21.9.2002). Orthographie und Interpunktion sind behutsam aktualisiert worden (gem. der Neuregelung vom 1. August 2006).



Titelblatt des Gedichtbandes von 1838
Gedichte
von
J. P. Eckermann.


Leipzig:
F. A. Brockhaus.
1838

Johann Peter Eckermann, Gedichte.  Eine Auswahl

Liebesgedichte
An . . . . . (Es sandte der April)
An . . . . . (So wandle fort)
An die Sommer-Winde
An die Winter-Winde
An eine junge Schauspielerin der weimarischen Bühne
Das Dachstübchen
Das Heilmittel
Deine Augen
Dem Andenken der Unvergesslichen
Der Ball
Der entfernten Geliebten, zum Geburtstage
Der Liebe Element
Der Liebe Leiden
Die Schäferin
Erster Besuch
Glück der Erinnerung
Höchste Süße
Im Tale
Immer mehr
In das Stammbuch einer geliebten Freundin
Keine Trennung
Liebe als Ausgleichung
Liebesdrang
Sehnsucht
Selbstentäußerung
Tröstlicher Zuruf
Wahl
Erkenntnis, Oden, Hymnen
An einen Wasservogel
Auf einen Weidenbaum
Beruhigung
Der Herr und die Kinder
Der Knabe
Die Heimat
Die Stellen
Ermutigender Zuruf
Getadelte Poeten (Sprichwörtliches)
Helgolander Fischerlied
Höchstes Wissen
Huldigung
Kriegesbild
Lehren der Klugheit
Musengunst
Offenbarung
Wallenstein
Weimar
Wunsch und Erfüllung
Mittelpunkt Goethe
An Goethe
Goethe
Tisch-Lied zur Feier des 28. August 1826
Goethes Porträt - Vor dem Bildnis
Goethes Porträt - Der König (Abschnitt: Goethe)

Literatur
Eckermann-Anthologie
Helmuth Hinkfoth (Hg.)
Am Abend
ein Stündchen
bei Goethe
Erzählungen, Gedichte,
Briefe und Reflexionen
Johann Peter Eckermanns
Eckermann-Biographie, 2014
Helmuth Hinkfoth
Eckermann
Goethes
Gesprächspartner
Eine anregende Biografie