Johann Peter Eckermann, Gedichte

Johann Peter Eckermann
Gedichte

An Goethe

Wenn im Rechten ich begriffen,
Hab ich's einzig Dir zu danken.
Denn im Irren, Suchen, Schwanken,
Hat mich Deine Hand ergriffen
Und auf rechten Weg geleitet,
Der, geebnet, fest, gebreitet,
Nicht in Sümpfe sich verlieret,
Nein! zum sichern Ziele führet.



Das Gedicht ist als Dank Eckermanns an Goethe zu verstehen. Die Analyse von dessen Werken hatte den jungen Eckermann seiner Überzeugung nach in seinen poetischen Bestrebungen erheblich vorangebracht. Die Ergebnisse hatte er in seiner Abhandlung "Beiträge zur Poesie mit besonderer Hinweisung auf Goethe" dargelegt und mithilfe seines großen Vorbildes im Oktober 1823 veröffentlicht. Aus Dankbarkeit widmete Eckermann ihm am 18. Oktober 1823 diese Verse.
(Anm. d. Hg.)

Literatur

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Erzählungen, Gedichte und
Briefe J. P. Eckermanns mit
einer Auswahl aus den
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Eckermann-Anthologie Briefwechsel Goethe - Eckermann
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Erstveröffentlichung
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Das Schönste und Beste aus Eckermanns Werken − Briefe, Gedanken und Gedichte sowie Erzählungen aus seinen Gesprächen mit Goethe