Johann Peter Eckermann, Gedichte

Johann Peter Eckermann
Gedichte

Deine Augen

Der schönen Pallas Augen waren grau,
Zu klug, wie Byron sagt, blau oder braun zu blicken.
Maria Stuart, sie, die schönste Frau,
Verstand durch solche Augen zu berücken.
Grau blitzten Sterne von Napoleon,
Von ihrer Allgewalt weiß man zu sagen.
Dass auch die Deinen solchen Zauber tragen,
Davon empfand ich volle Wirkung schon.



Schon in seinem ersten Gedichtband von 1821 hatte Eckermann ein Gedicht mit der Überschrift "Deine Augen" veröffentlicht. Es hat mit diesem Werk aus dem zweiten Gedichtband von 1838 nur den Titel gemeinsam. Diese neuen Verse hatte Eckermann der jungen Schauspielerin Auguste Kladzig (1810-1875) gewidmet, in die er sich im Sommer 1828 unglücklich verliebt hatte (s. a. Sehnsucht, Der Ball, Erinnerung).
(Anm. d. Hg.)
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Literatur

Helmuth Hinkfoth (Hg.)
Erzählungen, Gedichte und
Briefe J. P. Eckermanns mit
einer Auswahl aus den
Gesprächen mit Goethe
Eckermann-Anthologie Briefwechsel Goethe - Eckermann
Helmuth Hinkfoth (Hg.)
Erstveröffentlichung
mit einer Einf­üh­rung und
zahlreichen Erläuterungen
Eckermanns schönste Texte
Helmuth Hinkfoth (Hg.)
Das Schönste und Beste aus Eckermanns Werken − Briefe, Gedanken und Gedichte sowie Erzählungen aus seinen Gesprächen mit Goethe